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Peter Griesbeck
 
Peter Griesbeck
 
Geb. 1954 in Duisburg-Walsum
Ausbildung zum Bergbauingenieur
 
Steiger unter Tage
Herrichtung, Vorrichtung, Berufsbildung,
Moderator von Arbeitskreisen und Sicherheitsunterweisungen,
Führen von Besuchergruppen,
Mitglied im Ring Deutscher Bergingenieure
 
Weiterbildung in Richtung Kunst
Meisterschüler von Walburga Schild-Griesbeck,
Ausbildung in Farbaufbau, Farbmischung, Farbauftrag, Materialkunde, Bildaufbau Gesetzgebungen der Abstraktion
Fortbildung bei Bernhard Meier (Kunstlehrerausbilder) in Skulpturentechnik,  Kunstinterpretation, Ausstellungsgestaltung, Präsentationstechniken
Gestalten von Objekten
Gründung und Aufbau von Atelier freiart in Voerde
und im KQL Dinslaken-Lohberg
Ausstellungsherrichtungen Atelier freiart, über 100 Ausstellungen
 
Ingenieur
Die traditionelle Tätigkeit des Ingenieurs ist die Konstruktion des Produkts.
Er ist ein Experte auf dem Gebiet der Technik.
Seit dem Dreißigjährigen Krieg wurde in vielen Heeren Europas eine Gruppe technischer Fachleute rekrutiert und Ingenieurkorps gebildet.
Später wurde das Arbeitsgebiet dieser Ingenieure von der Militärtechnik auf das staatliche Zivilbauwesen und den Bergbau erweitert.
Das Wort „Ingenieur“ verdrängte im Laufe des 19. Jahrhunderts die im Berg- und Wasserbau übliche Bezeichnung „Kunstmeister“.
 
Dem Ingeniör ist nichts zu schwör
wurde zum geflügelten Wort.
 
Eine ähnliche Redewendung lautet:
Wo man ihm ein Rätsel schenkt, steht der Ingenieur und denkt.
 
Das Ingenieurlied
Es wurde 1871 von Heinrich Seidel der selbst Ingenieur war und darin seinen Beruf als Lebensmotto darstellte, verfasst.
Die Technik und die Ingenieure als deren Gestalter seien Garanten für Fortschritt und Frieden. Globales Handeln wurde den Ingenieuren von Seidel schon in der industriellen Gründerzeit bestätigt.
 
Ingenieurlied
Dem Ingenieur ist nichts zu schwere –
Er lacht und spricht: "Wenn dieses nicht, so geht doch das!
Er überbrückt die Flüsse und die Meere,
Die Berge unverfroren zu durchbohren ist ihm Spass.
Er thürmt die Bogen in die Luft,
Er wühlt als Maulwurf in der Gruft,
Kein Hinderniss ist ihm zu gross –
Er geht drauf los!

Den Riesen macht er sich zum Knechte,
Dess’ wilder Muth, durch Feuersgluth aus Wasserfluth befreit,
Zum Sgen wird dem menschlichen Geschlechte –
Und ruhlos schafft mit Riesenkraft am Werk der neuen Zeit.
Er fängt den Blitz und schickt ihn fort
Mit schnellem Wort von Ort zu Ort,
Von Pol zu Pol im Augenblick
Am Eisenstrick!
 
Was heut sich regt mit hunderttausend Rädern,
In Lüften schwebt, in Grüften gräbt und stampft und dampft und glüht,
Was sich bewegt mit Riemen und mit Federn,
Und Lasten hebt, ohn’ Rasten’ webt und locht und pocht und sprüht,
Was durch die Länder donnernd saust
Und durch die fernen Meere braust,
Das Alles schafft und noch viel mehr
Der Ingenieur!
 
Die Ingenieure sollen leben!
In ihnen kreist der wahre Geist der allerneusten Zeit!
Dem Fortschritt ist ihr Herz ergeben,
Dem Frieden ist hienieden ihre Kraft und Zeit geweihtl
Der Arbeit Segen fort und fort,
Ihn breitet aus von Ort zu Ort,
Von Land zu Land, von Meer zu Meer –
Der Ingenieur!
Heinrich Seidel